Rückrunde 2011/2012
17. Spieltag, 25.03.2012 um 14.00 Uhr
Mulsower SV – FSV Kühlungsborn 0-4 (0-1)
0-1 + 0-3 R. Keil / 0-2 I. Schultz / 0-4 T. Kelling
Verdienter Sieg im Derby
Am vergangenen Sonntag trafen die beiden letzten verbliebenen Landesligateams aus dem ehemaligen Kreis Doberan zum Derby in Mulsow auf einander. Unterschiedlicher hätten die Voraussetzungen vor dem Spiel nicht sein können, denn der FSV mischt munter an vorderster Front mit, während die Mulsower mit dem Rücken zur Wand stehen und tief im Keller der Tabelle stecken. Doch Statistiken und Fakten zählen ja bekanntlich bei Derbys nicht. Denn wie auch schon zuvor lebte auch dieses Derby von Emotionen und hartem Kampf um Punkte. Der FSV wollte unbedingt dagegen halten und ein schlechtes Ergebnis wie im Hinspiel unbedingt vermeiden. Doch die erste Dicke Möglichkeit besaß die Heimelf. Nach einer Döring Ecke stieg Bormann am höchsten und prüfte Schwanitz, der im Nachfassen parierte. Doch den anfänglichen Aufwind der Mulsower wirkte Rico Keils frühes 1-0 entgegen. Nach einem Einwurf setzte er sich im Strafraum durch und erzielte die umjubelte Führung. Die Kühlungsborner wurden nun selbst sattelfester und ließen bis zum Pausenpfiff bis auf einen weiteren Kopfball von Bormann nichts weiter zu. Dies geschah auch, weil man selbst immer wieder mit geschickten Bällen die MSV-Mannschaft beschäftigte. Die beste Chance zum 2-0 vergab Keil nach Flanke von Zirnsack. Sein Flugkopfball landete aus 3m am Pfosten. Kurz zuvor schwächte sich der MSV dann selbst mit einer gelb/roten Karte, die man so auch nicht überall verteilt. So ging es mit 10 gegen 11 und 0-1 aus MSV Sicht in die Halbzeit.
Falls die Mulsower nun ihre letzten Kräfte für eine Aufholjagd zusammen nehmen wollten, so wurde ihr Vorhaben bereits in der 46.min erheblich gestört. Nach einem Zweikampf im Strafraum kam Säger zu Fall und der Schiedsrichter zeigte auf den Punkt. Schultz schritt zur Tat und vollstreckte sicher zur 2-0 Führung. Der MSV kämpfte zwar die gesamten 90min. tapfer und aufopferungsvoll aber irgendwie wollte ihnen nichts gelingen und als R.Keil mitte der 2. Halbzeit zum Gnadenstoß ansetzte und das 3-0 erzielte, war dann entgültig der letzte Mulsower Wille gebrochen und der FSV erspielte sich fortan eine Vielzahl von Chancen. Eine weitere nutzte die Mittelfelddampflok T. Kelling eiskalt in Weltklassemanier zum 4-0. So zeigt er uns das jede woche im Training!!!
Dies war dann auch der Schlusspunkt und nach längerer Zeit gelang dem FSV mal wieder ein eindeutiger und ungefährdeter Sieg im Derby. Schön auch, dass es nach dem Trin Spiel wieder mit der Null auf des Gegners Torekonto geklappt hat.
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16. Spieltag, 18.03.2012 um 14.00 Uhr
FSV Kühlungsborn – R/W Trinwillershagen 4-0 (0-0)
Nach dem letztendlich glücklichen Punktgewinn aus der Vorwoche gegen Warnemünde blieb dem FSV nur wenig Zeit dieses Spiel zu verarbeiten, denn das nächste wichtige Spiel stand schon auf dem Programm. Dieses Wochenende war die Rollenverteilung ein wenig anders. Mit den Trinern kam ein punktgleiches Team aus der oberen Tabellenhälfte ins Ostseebad gereist und einige im Forum von ostsee-fussball.de sprachen von einem Spitzenspiel. Unbeirrt dessen versuchte man mit ”fußball spielen” sein Spiel auf den Kunstrasen zu bringen. Doch wie schon so oft in dieser Saison verschlief man ein wenig den Beginn und Trin kam besser in die Begegnung. Doch die vielen langen Bälle brachten kaum Gefahr. Dem FSV war noch deutlich anzumerken, dass es ihm schwer fällt an die Leistung aus dem Binz spiel anzuknüpfen. Viele technische Fehler in der Vorwärtsbewegung brachen immer wieder den Spielfluss. Jedoch nahm die Partie fortan Fahrt auf, als auf beiden Seiten jeweils das Aluminium getestet wurde. Schubert prüfte das Triner Gehäuse und Kellings Klärungsversuch “guckte” Schwanitz an den Pfosten. Die Heimelf versuchte nun ruhig und flach den Ball nach vorne zu tragen und als binnen weniger Minuten im Mittelfeld zwei Angriffsversuche rüde gestoppt wurden, sah ein Gästespieler die Gelb-Rote Karte. Nun boten sich dem FSV ein wenig mehr Räume aber bis zur Pause passierte Tore technisch nichts mehr. Beide Torjäger scheiterten beim Versuch den Führungstreffer für ihre Farben zu erzielen. Erst verzog Keil im 5m-Raum und auf der Gegenseite scheiterte Pohl an Schwanitz.
Nach der Pause zog sich Trin deutlich zurück und die Kühlungsborner kamen nun besser und schneller vor das Gästetor. Nach einem Foul an Schubert, legte sich Schultz den Ball zurecht und zirkelte ihn zur Führung ins rechte obere Toreck. Der sogenannte “Dosenöffner” resultierte aus einem ruhenden Ball und anders als gegen Warnemünde blieb der FSV nun am Drücker. Nach Pass von Schultz ließ Keil seine Bewacher stehen und scheiterte mit seinem Versuch von Halblinks am Torhüter. Sein nächster Versuch aber saß dann im Tor. Nach einer Zirnsack Vorlage traf der Stürmer volley zum 2-0 für den FSV. Zirnsack, der eben noch als Assistgeber glänzte, machte mit dem 3-0 für seine Farben alles klar. Ein satter Schuß vom Strafraumeck schlug unten links im Kasten ein. Mit dem 4-0 in der Schlußminute belohnte Kelling seine tolle Einzelleistung mit seinem ersten Saisontreffer. So stehen dem FSV jetzt 7 Punkte aus 3 Rückrundenspielen im Buche und nächste Woche folgt das schwere Derby gegen den abstiegsbedrohten Mulsower SV.
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15. Spieltag, 11.03.2012 um 14.00 Uhr
SV Warnemünde – FSV Kühlungsborn 3-3 (0-1)
Nach dem positiven Rückrundenauftakt gegen Binz folgte die bittere Ernüchterung genau 7 Tage später auf dem Fuße. Beim Schlusslicht kam der FSV gerade so mit einem blauen Auge davon und rettete mit einer guten Moral wenigstens 1 Punkt. Trainer Tommy Bastian konnte bis auf Brüsehaver, für ihn rutschte Säger in die Startelf, die komplette Mannschaft der Vorwoche aufbieten. Doch auch diesen Vorteil verspielte der FSV durch eine völlig unerklärliche Lethargie. Vom Anpfiff bis zum Schlusspfiff agierte der FSV hektisch und bekam nie richtig Zugriff auf das Spiel. Warnemünde nutzte dies zur ersten Gelegenheit nach wenigen Minuten. Hier rettete Zöller auf der Linie. Nach dem Weckruf war das Team gewillt eine spielerische Linie zu finden aber irgendwie konnte sie keiner finden.
Das Spiel wog überwiegend zwischen den beiden Strafräumen hin und her und nach einer schnellen Ballstafette konnte Stürmer Keil nur durch ein Foul im Strafraum gestoppt werden. Der Strafstoß wurde sicher durch Schultz verwandelt. Doch selbst nach der Führung wollte keine Ruhe ins Kühlungsborner Spiel einkehren und Warnemünde kam des öfteren über Telemann zu guten Offensivaktionen. Kurz vor der Pause verzog der Rückkehrer denkbar knapp und so blieb es beim 0-1.
Und war dem FSV-Coach sein Team nicht präsent genug, so muss wohl für die 15min nach der Pause ein neues Wort erfunden werden. Schlafmützigkeit trifft die Einstellung nämlich bei weitem nicht. Keine Minute war gespielt und der FSV kassierte durch Günther den Ausgleich. Und war dies nicht schlimm genug, so vergab erst Schultz eine gute Freistoßposition kläglich und Zöller half sich im eigenen Strafraum mit einem Foul gegen Günther und es gab wieder Strafstoß. Telemann traf ebenfalls sicher zur überraschenden Führung. Der FSV war nun völlig perplex und kassierte nach einem katastrophalen Stellungsfehler von Zirnsack gar das 3-1 durch Borchert.
Wer nun dachte der FSV erholt sich nicht mehr, sah sich getäuscht. Mit viel Willen und Einsatz schaffte man tatsächlich noch den Ausgleich. Erst traf Keil und kurze Zeit später Scheller, nachdem Säger kurz zuvor schon den Pfosten traf. Nun lag der SVW moralisch am Boden und der FSV hatte Oberwasser und wollte das 4-3. Doch typisch für den gebrauchten Sonntag nahm Niemann dem Einschussbereiten Scheller den Ball und scheiterte an der vielbeinigen Abwehr. Mehr gab es also nicht und es blieb beim 3-3.
Tabellarisch gab es nun nicht viel Bewegung, weil es immer noch sau knapp ist. Aber nach dem tollen Auftakt gegen Binz haben wir wohl alle mehr erwartet, doch es schien als sei man noch nicht soweit. Hoffen wir auf eine bessere Leistung im nächsten Heimspiel gegen Trin.
10. Spieltag, 06.11.2011 um 13.30 Uhr
Fußball-Landesliga FSV Kühlungsborn – Güstrower SC 1:2 (1:0)
Kurioses Spiel in Kühlungsborn!!! Für einen neutralen Beobachter war das Spiel in Kühlungsborn eine Reise wert! Dichter Nebel, Torchancen auf beiden Seiten, viermal Pfosten oder Latte, Einsatz, Zweikämpfe, Karten in verschiedenen Farben und ein kurioses Tor sorgten für eine unterhaltsame Partie. In den ersten 20 Minuten passierte recht wenig. Technische Fehler auf dem nassen Platz sorgten für kein ansehnliches Spiel. Doch dies änderte sich! Die erste Chance des Spiels hatten die Gäste (21.). Licher köpfte am Tor vorbei. Auf der Gegenseite erzielte FSV-Kapitän Ingo Schultz mit dem ersten Torschuss die Führung (25.). Bis zur Halbzeit entwickelte sich ein abwechslungsreiches Spiel. Paul Schubert und Rico Keil hatten weitere Möglichkeiten und in der 35. Minute rettete zweimal der Pfosten für den GSC. Und FSV-Torwart Robert Schwanitz rettete mit einer Doppelparade die Halbzeitführung der Gastgeber.
Nach dem Wechsel waren die Güstrower besser und nach 68 gespielten Minuten belohnten sie sich. Wippich erzielte den Ausgleich. In der Schlussphase stand der Schiedsrichter ungewollt im Mittelpunkt. Der Güstrower Bohnet sah die gelb-rote Karte (73.). Nun drängte der FSV auf den Sieg! Tino Säger und zweimal Schubert scheiterten am gegnerischen Keeper. Kurz vor dem Ende „griff“ plötzlich der Schiedsrichter unglücklich in den Verlauf des Spiels ein. Er fälschte einen Pass vom FSV ab und die Gäste konterten über Wippich und Licher zum 2:1-Siegtreffer des GSC (87.). „Wir leisten uns zu viele einfache Ballverluste“ lautete das Fazit von FSV-Coach Tommy Bastian!
Quelle: OZ Lokalsport Bad Doberan vom 07.11.2011
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9. Spieltag, 29.10.2011 um 13.30 Uhr
PSV Ribnitz Damgarten – FSV Kühlungsborn 3-2 (3-1)
Gut gespielt und trotzdem verloren. „Das Spiel haben wir in der ersten Halbzeit verloren“, meinte FSV-Coach Tommy Bastian und fügte hinzu: „Wir waren nicht bissig genug.“ Bezeichnend dafür die Situation in der 16. Spielminute: eine
gegnerische Ecke war geklärt, doch im Rückraum verloren die Kühlungsborner einen Zweikampf und so konnte Paul Sund aus 14 Metern das 1:0 für die Gastgeber erzielen. Eine Kopfballablage brachte Hirschmüller in Position und dieser markierte das 2:0 für den PSV (27.). Nun wachten die Kühlungsborner auf und drängten auf den Anschlusstreffer. In der 32. Minute wurden sie belohnt. Bob Weigel erzielte mit einem Schuss aus 17 Metern das 2:1. Drei Minuten später hatte Rico Keil zweimal per Kopf die Möglichkeit zum Ausgleich. Doch entweder parierte der PSV-Keeper oder der Ball verfehlte knapp das Tor. Auf der anderen Seite war es wieder ein verlorener Zweikampf, der den Gastgeber zu einer Chance verhalf. Erneut war es Paul Sund, der zum 3:1 einschob (36.). Nach dem Seitenwechsel waren die Gäste entschlossener in den Zweikämpfen. Auch halfen die Ribnitzer mit, das Spiel wieder spannender zu gestalten. Ein Innenverteidiger schlug am Ball vorbei und Rico Keil vollendete zum 3:2 (59.). In der Schlussphase gab es einige
umstrittene Situationen. Doch es blieb beim Sieg der Gastgeber.
Quelle: OZ, Lokalsport vom 01.11.2011
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8. Spieltag, 23.10.2011 um 14.00 Uhr
FSV Kühlungsborn – Gnoiener SV 1-0 (0-0)
FSV: Schwanitz, Hoffmann, Kelling, I.Schultz, Brüsehaver, Weigel, Niemann, Säger, Zirnsack, Scheller, Keil
Wechsel: Hagedorn – Niemann
Wiedergutmachung geglückt – - – Keil schießt goldenes Tor
Nachdem der FSV mit einer knappen Niederlage im Gepäck die Rückreise aus Bergen antrat, konnte eine Woche später ein vom Verlauf her ähnliches Spiel postiv beendet werden. Bei schönstem Fußballwetter erkämpften sich unsere Ostseekicker einen 1-0 Heimerfolg über Gnoien. Mit diesem Erfolg rutscht der FSV bis auf Platz 3 der Tabelle vor. Nach einer anfänglichen Abtastphase, die von einer Menge Respekt geprägt war, traten beide Teams etwas gefährlicher auf. Zwar spielte sich das Geschehen meist zwischen den Strafräumen ab. jedoch wirkten die Gäste den Tick zielstrebiger vor dem Tor. Doch im Gegensatz zum Bergen-Spiel wirkte des FSV weitaus sattelfester und das lag auch an dem ganz starken Debüt von Tommy Kelling. Seit dem Testspiel gegen Sievershagen im Juli musste der Defensiv-Allrounder aufgrund eines Kapselrisses pausieren und zeigte nun, wie wichtig er für den FSV ist. Säger mit einem Kopfball, Scheller mit einem Schuss und Balz und Gugat ebenfalls mit Schüssen, besaßen die besten Gelegenheiten für ihre Teams.
Nach der Pausenansprache kam der FSV viel bissiger aus der Kabine und setzte bis zur 60min. den Gegner stark unter Druck. In der Phase gelangte man nicht nur durch Zirnsack und Säger zu guten Gelegenheiten sondern auch zum 1-0 durch Torjäger Rico Keil. Einen Zweikampf entschied der Stürmer gegen seinen wegrutschenden Gegner für sich und auch der Libero + Torwart konnten ihn auf dem Weg zum 11. Saisontor nicht stoppen. Jetzt musste Gnoien reagieren. Sie erwachten aus ihrem 15minütigen Schlaf und bespielten nun das FSV-Gehäuse. Doch Keeper Schwanitz und seine Vorderleute wollten sich nicht bezwingen lassen. Zweimal musste Schwanitz noch beherzt zupacken, ehe Brüsehaver das 2-0 und damit die mögliche Entscheidung herbeigeführt hätte. Doch diese Chance vergab der Abwehspieler quasi mit dem Schlusspfiff und danach freuten sich die heimischen Anhäger über eine tolle Moral ihrer Mannschaft.
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7. Spieltag, 16.10.2011 um 14.00 Uhr
VfL Bergen – FSV Kühlungsborn 3-2 (2-1)
FSV: Schwanitz, Hoffmann, Kranz, Hagedorn, Brüsehaver, I. Schultz, Niemann, Scheller, Zirnsack, Säger, Keil
Wechsel: Weigel – Hagedorn / Fiedler – Brüsehaver
Zum schweren Auswärtsspiel fuhren die FSVer am Sonntag nach Bergen. Hier gab es in den vergangenen Spielen immer heiße Duelle und auch an diesem Spieltag sollte es wieder hoch her gehen. Von Beginn an gingen die Gäste vorne rauf und setzten die Heimelf unter Druck. So gelangte man in der 2min schnell in Ballbesitz und aus dem folgenden Angriff resultierte ein 11m für die Kühlungsborner. Nach einer flachen Eingabe von Außen sprang einem VfL-Spieler nach einem technischen Fehler der Ball an die Hand und der Schiedsrichter zeigte folgerichtig auf den Punkt. I. Schultz verwandelte sicher zur frühen Führung. Leider gab dieser Treffer keine Ruhe. Wie auch, wenn sofort im Gegenzug der Ausgleich fällt. Somit war die Begegnung nach 3min zwar um 2 Tore reicher aber immer noch völlig offen. Die Heimelf blieb nun am Drücker, verpasste aber mehrere gute Situationen zur Führung. Kühlungsborn kämpfte munter mit und kam durch Niemann, Zirnsack und Scheller aus der Distanz zu weiteren eigenen Möglichkeiten. Jedoch schoss der VfL das nächste Tor und drehte somit die Partie. Kaum Fußball, kaum Zeit zum atmen aber rassig und temporeich ging es auch fortan weiter. Keil hatte die beste Gelegenheit zum Ausgleich als er frei vor dem Torhüter vergab. In einer umkämpften ersten Hälfte merkte man dem Schiedsrichter leider die fehlende Souveränität an. Er verpasste es mit dem verteilen von frühen gelben Karten für Ruhe zu sorgen und das sollte sich später rächen.
45min blieben dem FSV noch zum Ausgleich bzw Sieg. Man nahm sich zwar in der Kabine vor ruhig und bedacht zu spielen, doch leider klappte das vom Anpfiff an nicht. Wieder schloss man sich der hektischen und unruhigen Spielweise der Bergener an und man kam nicht richig zum Zuge. Zwar wurde in einigen Passagen versucht mal der Ball laufen zu lassen aber leichte technische Fehler verhinderten ein geordnetes Spiel. Ein Konter mitte der 2. Hälfte brachte dann die Vorentscheidung für Bergen, die immer wieder mit langen Bällen agierten und die FSV-Abwehr so vor Probleme stellten. 1-3 hinten und noch 15min zu spielen. Der FSV warf nun alles nach vorne aber aufgrund von vielen Fouls wurde der Spielfluss immer mehr unterbrochen. Nun verlor der Schiedsrichter völlig die Kontrolle und das zum Leidwesen des FSV. Viele Gelbe Karten wurden verteilt und die Bergener kamen für selbige Vergehen ohne davon. Aber nur logisch wenn man die Heimelf alle mit Vornamen anspricht…
Keil traf nach Flanke von Zirnsack zwar noch zum 2-3 aber richtig spannend wurde es nicht mehr. Eben auch, weil es so viele weitere Unterbrechungen gab und die Bergener nun bei jeder Berührung den sterbenen Schwaan markierten.
Nur mal am Rande und zum Fair-Play oder was auch immer: Ich kann es ja verstehen das es bei ner knappen Führung schwer fällt schnell den Ball zu holen oder Einwürfe etc. auszuführen. Doch nach einem normalen Foul muss man sich nicht 2min am Boden wälzen als hätte man das Bein verloren. Und auch in der Coaching-Zone herrschte beim Gastgeber hochbetrieb wie auf einem türkischen Basar aber ok der Schieri kannte halt alle persönlich…
Naja nur mal so am Rande erwähnt… Trotzdem verdienter Sieg.
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4. Spieltag, 18.09.2011 um 14.00 Uhr
FSV Kühlungsborn – Mulsower SV 0-0
FSV: Schwanitz, Schriewer, Niemann, Kranz, Fiedler, Weigel, I.Schultz, Zirnsack, Scheller, Keil, Säger
Bereits am 4. Spieltag stand für beide Teams aus dem mittlerweile alten Landkreis Bad Doberan das “Derby” auf dem Programm. Die vergangenen Begegnungen gingen immer sehr eng und sehr umkämpft zu und auch dieses Mal war es kein Fußballleckerbissen. Nachdem die Kühlungsborner ihre neuen Trikots für ein Mannschafsfoto präsentiert hatten wusste man, dass herrliche Weiß wird nach dem Spiel so nicht mehr vorhanden sein. Denn bereits nach 1 Minute zeigten die Gäste wie sie auftreten wollten. Hart in den Zweikämpfen und sehr tief stehend auf Konter lauernd. Der FSV versuchte sofort die Spielkontrolle zu erlangen und das gelang mit gefühlten 90 % Ballbesitz in der 1. Hälfte recht ordentlich. Leider fanden die Ostseekicker keine geeigneten spielerischen Mittel gegen die vielbeinige Abwehr. So half ein Freistoß zur ersten gefährlichen Aktion. Von der linken Seite brachte Scheller die Kugel vor das Tor und der Kopfballversuch von Säger strich knapp am langen Pfosten vorbei. In der Folgezeit gelang es viele Angriffe über die Außen zu fahren, jedoch bekam beim finalen Pass immer ein Mulsower sein Bein entscheidend dazwischen. Kurz vor der Pause dann noch eine Chance für den FSV. Keil zieht mehrere Gegner auf sich und spielt vor dem 16ner raus zu Scheller. Dieser zog jedoch zu überhastet ab und so ging auch dieser Versuch knapp vorbei. Der FSV musste nur einmal durchatmen als ein langer Ball durchrutschte und ein Außenspieler des MSV aus aussichtsreicher Position scheiterte.
Nach der Pause war der FSV sofort da und schnürte die Mulsower regelrecht ein. Nun rollten gleich mehrere Angriffe auf das Gästetor, wo der Keeper nun in den Mittelpunkt rückte. Nach einem abermaligen Foul trat Zirnsack einen starken Ball Richtung Tor, jedoch kratzte der Keeper den Ball in letzter Sekunde aus dem Eck. Nur wenig später war es Scheller der 2 Gegner stehen ließ und ebenso am Keeper scheiterte. Nun lag die Führung in der Luft und der Größte Torschrei lag bei Zirnsacks linksschuß in der Luft. Zwar brachte er die Kugel vorbei am Keeper aber diesmal rettete der Pfosten für den MSV. Wiederum Zirnsack war es, der nach einer Flanke völlig frei einköpfen wollte doch wieder kam der Keeper in letzter Sekunde dazwischen. Unverständlicher Weise verlor der FSV nun seine Linie und ließ die Gäste besser ins Spiel kommen. Nach langen Bällen gab es nun einige Ecken. Die beste Gelegenheit vereitelte Schriewer auf der Linie. In der Schlußphase vermochte kein Team entscheidende Akzente zu setzen und so verlor der FSV 2 Punkte und der MSV gewann glücklich aber nicht ganz unverdient 1.
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2. Spieltag, 28.08.2011 um 14.00 Uhr
FSV Kühlungsborn – SV Warnemünde 7-0 (4-0)
FSV: Schwanitz, Granz, Niemann, Schriewer, Zirnsack, I.Schultz (C), Weigel, Scheller, Grünberg, Keil, Säger
Wechsel:
Fiedler für Granz 60min
Fink für Säger 60min
Kranz für I.Schultz 75min
Zum Heimdebüt der noch ganz frischen Saison empfing der FSV am vergangenen Sonntag den Verbandsligaabsteiger SV Warnemünde. Nach dem 0-0 beim starken Aufsteiger aus Binz wollten die Schützlinge um Trainer Tommy Bastian vor heimischer Kulisse unbedingt einen Sieg einfahren. Das Team begann auch sehr couragiert aber auch der SVW hielt anfangs gut dagegen und so spielte sich die Anfangsphase meist im Mittelfeld ab. Doch mit fortlaufender Spieldauer zeigte die Gästedefensive desöfteren kleine Wackler und als Bob Weigel einen zu kurz abgewehrten Ball aufnahm und über den Keeper hinweg im Tor versenkte, war auf beiden Seiten der Bann gebrochen. Der FSV legte nun sofort nach und erstickte die Angriffsbemühungen des SVW im Keim. Wenig später wurde Phillip Scheller schön frei gespielt und auch sein Torabschluss jenseits des 16m Raumes landete unhaltbar zum 2-0 im Tor. Nun klappte bei Warnemünde nix mehr. Als Rico Keil nach Vorlage von Tino Säger und Ingo Schultz per direktem Freistoß das 3-0 und das 4-0 bis zur Pause nachlegten, war die Partie eigentlich schon entschieden.
Nach der Pause wollte der FSV weiter spielen und nicht anfangen das Ergebnis zu verwalten. Dieses Vorhaben klappte jedoch erst nach 10min., weil der SVW etwas bissiger aus der Kabine kam. Doch Gefahr für das FSV-Gehäuse bestand zu keinem Zeitpunkt. Den letzten Willen der Gäste brach dann Tino Säger mit dem 5-0 nach einer feinen Einzelleistung. Endlich hat er sich für sein kameradschaftliches Spiel mal selbst belohnt. Keine 5min später wurde Rico Keil von Ingo Schultz auf die Reise geschickt und versenkte sicher zum 6-0. In der Schlussviertelstunde gelang wiederum Keil das 7-0 und mit etwas mehr Ruhe hätte Andreas Fink das Ergebnis noch höher schrauben können. Somit konnte sich der FSV am Ende über eine gelungene Heimpremiere freuen und fiebert nun dem Pokalfight gegen Bentwisch entgegen.
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1. Spieltag, 20.08.2011 um 14.00 Uhr
1.FC Binz – FSV Kühlungsborn 0-0
FSV: Schwanitz – Hofmann, Niemann, Schriewer, Kern, I. Schultz (C), Zirnsack, Keil, Scheller, Grünberg, Säger
Wechsel:
Hagedorn für Hofmann 60min
Weigel für Grünberg 72min
Direkt am 1. Spieltag der neuen Saison führte der Spielplan den FSV zur weitesten Auswärtsreise zum Aufsteiger aus Binz. Pünktlich und hochmotiviert setzte sich der FSV-Tross in Bewegung und nach einer kleinen Stärkung im Rambiner Bauernmarkt kam das Team pünktlich in Binz an. Kurz die herrliche Anlage in Augenschein genommen, versammelte auch schon der neue Coach Tommy Bastian seine Jungs zur ersten Pflichtspiel-Besprechung. Bei bestem Wetter fiel die “Erwärmung” nicht schwer und nach ein paar Übungen war es dann endlich so weit. Die Schiedsrichter begrüßten die Teams und nach einer kleinen Verzögerung eröffneten sie die Partie. Merklich Nervös agierten die Binzer in den ersten Minuten und ermöglichten somit dem FSV eine optische Überlegenheit und den besseren Start in die Begegnung. Doch leider konnte daraus kein Kapital geschlagen werden, es kam sogar anders, denn nach eigenen Fehlern bauten wir Heimelf auf. Binz hatte nun das Zepter in der Hand und erspielte sich einige Chancen die aber allesamt ungenutzt blieben. Der FSV brauchte gute 10min um sich neu zu formieren und begann dann eine Temporeiche Partie offen zu gestalten. Doch Säger, Keil, Scheller und Grünberg mit einem satten Rechtsschuß verfehlten das Tor. Somit ging es in einem kurzweiligen Spiel torlos in die Kabine. Aus dieser kamen die Binzer nun etwas forscher heraus aber entscheident in Szene setzen wie beim Lattentreffer in Hz 1 konnten sie sich nicht. Auch weil es den Kühlungsbornern gelang die Defensive zu festigen. Mit dieser Sicherheit versuchte der FSV nun Chancen zu kreiren aber leider fehlte es heute am finalen Pass um dem Torschrei nahe zu kommen. Die heiße Schlussphase gehörte dann wieder der Heimelf und in dieser Druckphase hielt Schwanitz souverän und der Pfosten tat auch einmal sein übriges. Der Schiedsrichter pfiff pünktlich ab und besiegelte somit das
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